Der Begriff "Osteopathie" ist Ihnen möglicherweise bekannt. Wir möchten Ihnen hier einige Informationen über unser Behandlungskonzept geben.

Unser Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Bewegung aufeinander ab. Ein Großteil dieser Mobilität ist uns selten bewusst. Der Blutstrom, die Atmung, die Verdauung, die Hormonwirkungen, die Bewegungen der Muskulatur, der Sehnen, Gelenke und der Bindegewebe usw.

Dieses wunderbare System ist sehr anpassungsfähig und kann manche "Störung", wie z.B. Fehlhaltungen, Prellungen, stressbedingte Verspannungen und sogar Verletzungen lange Zeit ausgleichen. Nicht immer signalisiert uns der Organismus ein Problem durch Schmerzen. Ist aber irgendwann die Ausgleichsfähigkeit (Kompensation) erschöpft, genügt schon ein kleiner Auslöser (psychisch oder physischer Natur) um unverhältnismäßig starke Reaktionen hervorzurufen. So kann z.B. ein Luftzug oder eine ungeschickte Bewegung einen "Hexenschuss" provozieren.

Die "Lösung" für Beschweden liegt deshalb oft nicht dort, wo letztlich die Beschwerden auftreten. Hier setzt die Aufgabe des Osteopathen an.


Der Osteopath kann mit seiner medizinisch und wissenschaftlich fundierten Diagnose und Therapie eingenständig helfen. Er arbeitet aber zum Wohl des Patienten selbstverständlich mit Ärzten und anderen Therapeuten zusammen unter Heranziehung anderer diagnostischer und therapeutischer Methoden.

Osteopathie kann grundsätzlich angewand werden bei allen Mobilitätsstörungen und Fehlfunktionen des Körpers, auch wenn diese schon längere Zeit bestehen. Alterseinschränkungen gibt es dabei nicht. Solange das Gewebe lebt, kann es osteopathisch beeinflusst werden.

Nach Ausschluss einer primären mit anderen Maßnahmen zu behandelnden Krankheit, kann prinzipiell jedes Krankheitssymptom als Hinweis einer gestörten Einheit gesehen werden. Zu den häufigsten Konsultationsgründen zählen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Schmerzsymptome im weitesten Sinne (ärztl. Abklärung notwendig), Beschwerden nach Operationen, Unfällen, Geburten und Geburtstraumata (von Mutter und Kind).

Der Osteopath kann häufig schon in einer Sitzung Wirkungen erzielen. Für chronisch - "alte" Probleme sind allerdings in der Regel längere Behandlungszeiträume notwendig.


Ziel der osteopahtischen Methode ist die Erkennung und Behandlung von Mobilitätsstörungen, die in den veschiedenen Strukturen des Körpers Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen.

Grundlage der osteopathischen Therapie ist dabei ihr ganzheitliches Körperverständnis, verbunden mit genauen Kenntnissen der Anatomie und der Physiologie.

Mit seinen Händen als Instrument löst und befreit der Osteopah Bereiche eingeschränkter Gewebemobilität und ermöglicht so dem Körper wieder besser zu seinem Gleichgewicht zurück zufinden.

Der Osteopath leistet Hilfe zu Selbstheilung, er befreit und unterstützt unsere Selbstheilungskräfte, er dringt von den Symptomen zu den Ursachen der Beschwerden vor. Dies erklärt auch die große Bedeutung einer individuell angepassten Behandlung.

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